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Der perfekte Kristallisator

Leo Smits

Unser Experte Leo Smits sagt

Als maßgeblicher Bauer von Kristallisatoren bietet Gpi innovative Lösungen für die Nahrungs- und pharmazeutische Industrie. Gpi entwirft, baut und installiert Kristallisationstanks, die den strengsten Qualitätsnormen entsprechen und den Prozess effizient und kontrollierbar machen. Letztendlich geht es um das optimale Gleichgewicht zwischen Qualität, Hygiene, Produktion und Kontrolle. Darin wollen wir mit Gpi einfach der Beste von Europa sein.

„Wenn man da einen Propeller reinhängt, wie ein Sahneschläger, dann schlägt man die Kristalle genauso schnell wieder kaputt.“

Gpi hat sich in 21 Jahren von einem Einmannbetrieb zum Führer auf dem niederländischen Markt im Bau von Edelstahltanks und Fertigungseinrichtung ausgewachsen. Das Geheimnis ist einfach: Eine Leidenschaft für Technik, und den Ehrgeiz haben, das Beste für den Kunde zu tun. Bei Gpi sind wir jeden Tag mit der Verbesserung der Verfahren beschäftigt, um Lösungen bieten zu können, die perfekt an die Wünsche der Auftraggeber anschließen. Unser Unternehmen hat eine Menge sehr intelligente und kreative Mitarbeiter, denen dies immer wieder gelingt.

Molkereibetriebe

Im Bereich Kristallisatoren darf Gpi die größten Molkereibetriebe zu ihren Stammkunden rechnen.  Das hat alles mit der Flexibilität von Gpi, dem Umfang, den wir realisieren können, und natürlich mit dem fachmännischen Können, das geleistet wird, zu tun. Kristallisatoren werden unter anderem in der Nahrungsmittel- und pharmazeutischen Industrie verwendet. Es gibt keine Branche, in der Sicherheit, Hygiene und konstante Qualität solchen strengen Anforderungen entsprechen müssen wie in diesen beiden Industrien. Der Milchpulverskandal in China ist ein gutes Beispiel dafür, was für ein heikles Thema die Lebensmittelsicherheit für den Konsumenten ist. Und wenn etwas mit einem Kristallisierungsprozess in der pharmazeutischen Industrie schiefgeht, dann kann es durchaus so, dass die Charge, die man wegwerfen muss, mehr wert ist als der Tank, in dem sie sich befand. Das bedeutet, dass die Latte äußerst hoch liegt.

Kontrollierbarer Prozess

Kristallisation ist ein Phasenübergang, von Flüssigkeit oder Gas in Feststoff. Durch Kühlen der Flüssigkeit kann man Kristalle „züchten“, die man anschließend durch Eindampfung und Trocknung der Flüssigkeit trennen und weiterverarbeiten kann. Gpi liefert Kristallisationstanks und -Einrichtung zur Produktion von unter anderem Laktose aus Molke, was früher als Abfallprodukt von Käse betrachtet wurde, aber jetzt als Basis für unter anderem Babynahrung und Sportnahrung dient.

Die Kristallisation scheint vielleicht ein einfaches Verfahren. Man wirft einen Impfkristall in eine Flüssigkeit, kühlt sie von Temperatur A auf Temperatur B in einer gewissen Zeit ab und fertig, es entwickeln sich Kristalle. Aber dann kommen die Fragen: Wie schnell oder wie langsam soll gekühlt werden? Wie groß müssen die Kristalle werden? Wie schnell müssen sie wachsen? Welche Reinheit müssen sie haben? Wie hält man die Flüssigkeit mit Kristallen homogen? Wie verhindert man, dass die Kristallen zum Boden sinken? Wie lässt man gleichzeitig den Rührmechanismus drehen, ohne Kristalle kaputt zu machen? Und, ganz wichtig, wie macht man de Kristallisator wieder sauber nachdem man ihn entleert hat?   Das sind alles Fragen, für die unsere Engineers sich zusammen mit den Prozessexperten des Kunden Lösungen ausdenken müssen. Lösungen, die den Prozess kontrollierbar, reproduzierbar und hygienisch machen müssen.

Rührwerk

Wir können zum Beispiel von außen her, mit Hilfe von Kühlmanteln, kühlen, aber auch von innen mit einem System von Lamellen, durch die Kühlwasser läuft. So machen wir das zum Beispiel bei Butter-Öl-Kristallisatoren.

Um dafür zu sorgen, dass Kristalle, die sich in der Lösung bilden, nicht auf den Boden sinken, installiert man ein Rührwerk. Aber auch das erfordert große Genauigkeit. Wenn man da einfach so einen Propeller reinhängt, wie ein Sahneschläger, dann schlägt man die Kristalle genauso schnell wieder kaputt.

Hygiene

Zugleich gilt, je mehr man in den Kristallisator hängt, desto schwieriger wird es, den Tank zu reinigen. Die Tanks werden meistens „in Place“ gereinigt, ohne, dass sie geöffnet werden. Das ist ein sehr spezialistischer Teil des Verfahrens. Und sehr wichtig. Angenommen, es gibt eine Stelle, die nie oder schlecht gereinigt wird, dann kann es durchaus passieren, dass man einige Monate später auf einmal eine ganze Charge Laktose wegwerfen kann, weil sie verunreinigt ist. Noch schlimmer ist es natürlich, wenn die Kontamination nicht bemerkt wird und der Konsument Schäden erleidet. Dann hat man erst recht ein Problem. Wir merken bei GPI daher auch, dass wir immer öfter an diesem Prozess beteiligt werden.

Mehrwert

Und so sehen wir das natürlich auch gerne. Als Spezialisten in Tanks und Produktionseinrichtung können wir dem Kunde viel Mehrwert liefern, gerade in diesen Bereichen. Der Kunde verfügt selbst über viel spezifische Prozesskenntnisse, aber wir haben Übersicht über mehrere Sektoren. So können wir manchmal Lösungen bieten, indem wir Kenntnisse aus der pharmazeutischen Industrie im Food-Sektor einsetzen, oder umgekehrt.

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden ist daher auch sehr wichtig für ein gutes Ergebnis. Innerhalb des Triumvirats Sales, Engineering und Kunde sorgen wir zunächst dafür, dass wir einen Anfangsentwurf liefern können, indem maximal der Kundenerwartung entsprochen wird. Dem Kunden gut zuhören können und wollen ist dabei wesentlich. Wenn der Auftrag einmal vergeben wurde, dann erstellt die Abteilung Engineering den technischen Entwurf und vertiefen wir uns zusammen mit dem Kunden weiter in die Materie. Je nachdem, wie der Entwurf vorangeht, wird alles weiter feinabgestimmt, bis der Kunde 100%-ig zufrieden ist.

Flexibilität

Weil wir uns als Tankbauer meistens vorne im Neubauprozess des Kunden befinden, müssen wir auch dafür sorgen, dass wir äußerst flexibel bleiben. Wenn sich weiter hinten in der Produktionskette einige Dingen ändern, so müssen wird schnell und adäquat darauf reagieren können.

Außerdem müssen wir auch die Gebrauchsphase der Einrichtung berücksichtigen. Ein Kristallisator ist mehr als nur ein Fass, er umfasst auch einen Motor, Ventile und andere Teile. Wir werden also abstimmen müssen, welche Marke oder welche Motoren wir verwenden, sodass der Kunde später nicht mit mehreren Wartungsverträgen zu tun hat oder ein Lager voller Ersatzteile verschiedener Hersteller hat.

Innovation

Gpi kann Tanks und Einrichtung vor Ort bauen, oder sie vollständig auf dem eigenen Gelände in Lopik oder Groot-Ammers an der Lek aufbauen, sodass sie beim Kunden nur noch installiert und angeschlossen werden brauchen.

Nach der Installation des Kristallisators erfolgt noch eine gründliche Evaluierung des Projekts. Ein nicht zu unterschätzender Teil des Verfahrens. Jedes Projekt ist wieder anders, an jedem Tag lernt man wieder dazu, sowohl prozesstechnisch als auch ausführungstechnisch. Unserer Meinung nach ist das ein wesentlicher Teil unseres Geschäfts. Nur wenn wir weiterhin lernen, können wir unseren Kunden weiterhin Mehrwert liefern. Nur durch Wissen können wir weiterhin innovieren, und der Beste von Europa werden.