Cargill Gouda: “Mit den neuen Edelstahl-Lagertanks verfügen wir über einen zuverlässigen Tankpark für unsere neue Fabrik.”
Mit den neuen Edelstahl-Lagertanks verfügen wir über einen zuverlässigen Tankpark für unsere neue Fabrik.
Cargill Bioindustrial B.V. in Gouda ist auf die Herstellung biobasierter Inhaltsstoffe für industrielle Anwendungen spezialisiert, wie Schmierstoffe, Beschichtungen, Kunststoffe und Reinigungsmittel. Am Standort in Gouda hat das Unternehmen eine neue Fabrik zur Produktion von nachhaltigem Isolieröl eröffnet. Für die Lagerung von Rohstoffen und Zwischenprodukten innerhalb dieser neuen Fabrik wurden acht Edelstahl-Lagertanks realisiert. Gpi Tanks übernahm die Planung, Produktion und Lieferung dieser Tanks.
Richard van der Spuij, Portfolio Build Project Manager bei Cargill in Gouda, nimmt uns mit in die Entstehung des Projekts: „Innerhalb des Energiesektors wächst der Bedarf an nachhaltigeren Lösungen. Für Transformatoren hat Cargill daher eine biobasierte Alternative zu mineralischem Isolieröl entwickelt: Envirotemp™ FR3™ Fluid (FR3). Um dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Cargill beschlossen, eine neue Produktionsanlage in Gouda zu realisieren: das Equus-FR3-Projekt. Mit diesem Projekt investieren wir in eine moderne Fabrik, in der diese nachhaltige Transformatorflüssigkeit künftig auch in Europa produziert wird. Für die Realisierung dieser Fabrik wurden Lagertanks zur Speicherung von Rohstoffen und Zwischenprodukten benötigt. In der Vorbereitungsphase haben wir uns daher auf die Suche nach einem Partner gemacht, der sowohl die Planung als auch die Umsetzung dieser Tanks übernehmen konnte. Schließlich sind wir bei Gpi Tanks fündig geworden.“
Entscheidung für Gpi Tanks
Gpi kam bereits in einem frühen Stadium während der Ausschreibungsphase des Projekts ins Spiel, in der mehrere Lieferanten miteinander verglichen wurden. Richard van der Spuij erläutert die Entscheidung für Gpi: „Wir kennen Gpi natürlich schon länger und haben in der Vergangenheit stets gut zusammengearbeitet. Gpi ist für uns daher ein bevorzugter Lieferant. Neben der Qualität der Tanks spielte auch die kurze Entfernung zu unserem Standort in Gouda eine Rolle. Während der Ausschreibungsphase haben wir verschiedene Anbieter gründlich hinsichtlich Preis, Qualität und Planung bewertet. Auf Grundlage dieser Bewertung haben wir uns letztlich erneut für Gpi entschieden. Die positive Zusammenarbeit in früheren Projekten hat dabei selbstverständlich ebenfalls eine Rolle gespielt.“
“Die Zusammenarbeit mit dem Team von Gpi Tanks verlief sehr angenehm. Die Kommunikation war klar, und bei Bedarf wurde schnell reagiert.”
Über den Auftrag
Der Auftrag für Gpi Tanks umfasste die Planung, Produktion und Lieferung von acht Edelstahl-Lagertanks für eine komplett neue Fabrik. Gpi war bereits ab der ersten Phase in die Basic-Engineering des gesamten Projekts eingebunden, wobei die Entwürfe der Tanks einen wichtigen Bestandteil der weiteren Detailplanung der FR3-Fabrik bildeten. Insgesamt handelt es sich um acht Edelstahl-Lagertanks mit unterschiedlichen Volumina: ein Tank mit 2 m³, ein Tank mit 7 m³, zwei Tanks mit 40 m³ sowie vier große Lagertanks mit 450 m³. Die Farbe der großen Lagertanks spielt dabei eine wichtige Rolle und steht im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen des Projekts sowie dem Anspruch, mit der Fabrik einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Alle Tanks sind isoliert und für die Lagerung von Produkten ausgelegt, die Teil des FR3-Produktionsprozesses sind. Während der Engineeringphase wurde intensiv zwischen den Ingenieuren von Cargill und Gpi zusammengearbeitet. „Die Zusammenarbeit mit dem Team von Gpi verlief sehr angenehm. Die Kommunikation war klar, und bei Bedarf wurde schnell reagiert“, so Richard van der Spuij.
Produktion, Transport und Installation
Auch bei diesem Projekt wurde die internationale Zusammenarbeit innerhalb der Gpi Tanks Group optimal genutzt. Es kamen mehrere Produktionsstandorte von Gpi zum Einsatz: Die kleinen Tanks wurden am Standort in Lopik gefertigt, die großen Tanks in Groot-Ammers und die Podeste in Polen. Durch diese Aufteilung konnte alles exakt nach Plan geliefert werden. Vor der Auslieferung fand ein Factory Acceptance Test (FAT) statt, bei dem die Tanks umfassend geprüft wurden. Richard van der Spuij berichtet: „Der Besuch des Produktionsstandorts war gut organisiert. Die Ergebnisse wurden sorgfältig in Berichten dokumentiert, und es folgte eine klare Nachverfolgung.“
Der Transport und die anschließende Installation der Tanks verliefen vollständig nach Wunsch. Die kleineren Tanks wurden per Lkw zum Produktionsstandort transportiert und dort von einem externen Partner innerhalb des Gebäudes der neuen Fabrik installiert. Die vier Tanks mit 450 m³ wurden vom Produktionsstandort in Groot-Ammers per Schiff transportiert und über die Hollandische IJssel zum Standort gebracht, wo das Team von Gpi die Installation durchführte. Nach der Installation wurde vor Ort ein Full-of-Water-Test durchgeführt, um zusätzlich einen Setzungstest der Fundamente vornehmen zu können.
“Gpi Tanks ist auch nach der Fertigstellung zurückgekommen, um kleinere Punkte sauber abzuschließen. Das zeigt, dass sie Verantwortung für das Endergebnis übernehmen.”
Über das Ergebnis und die Zusammenarbeit
Mit den neuen Lagertanks legt Cargill die Grundlage für die erste FR3-Fabrik in Europa. Die Erweiterung ermöglicht es, einen neuen Typ Transformatorenöl lokal zu produzieren und so die wachsende Nachfrage aus dem Energiesektor zu bedienen. Richard van der Spuij blickt zufrieden auf das Projekt zurück: „Für unseren Standort in Gouda bedeutet dies, dass wir unser Produktportfolio weiter ausbauen können, während wir gleichzeitig die hohe Qualität liefern, auf die unsere Kunden vertrauen.“
Auch über die Zusammenarbeit mit Gpi Tanks äußert er sich positiv: „Der Kontakt verlief stets angenehm. Die Mitarbeiter von Gpi sind gut erreichbar und verfügen über umfangreiches Fachwissen. Es ist eine professionelle Organisation mit einer starken Qualitätsabteilung, was während eines Projekts wie diesem Vertrauen schafft. Auch nach der Fertigstellung ist Gpi zurückgekommen, um kleinere Punkte sauber abzuschließen. Das zeigt, dass sie Verantwortung für das Endergebnis übernehmen.“