Teamleiter Sales Engineering Jilles: „Es ist etwas Besonderes, wenn der Kunde merkt, dass wir wirklich mitdenken.“
Da er bereits in jungen Jahren im Metallbetrieb seiner Eltern mitarbeitete, lag eine Zukunft in der Technik nahe. Mit diesem Hintergrund startete Jilles van Ommeren vor über zwei Jahren als Sales Engineer bei Gpi Tanks. Mit großer Begeisterung berichtet er über seine Tätigkeit bei Gpi – und über seinen nächsten Karriereschritt als Teamleiter Sales Engineering.
Nach seinem HAVO-Abschluss (vergleichbar mit dem Fachabitur) wusste Jilles noch nicht genau, welchen Weg er einschlagen wollte. Zunächst erwarb er Schweißzertifikate und arbeitete als Schweißer im Familienbetrieb. Als zusätzliche Unterstützung in der Arbeitsvorbereitung benötigt wurde, wechselte er in diesen Bereich – eine Entscheidung, die sich als Volltreffer erwies. „Die Arbeit hat mir so gut gefallen, dass ich mich für ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Technische Betriebswirtschaft entschieden habe, um meine Kenntnisse weiter auszubauen“, erzählt Jilles.
Start bei Gpi
Als das Familienunternehmen verkauft wurde, orientierte sich Jilles neu. Über seine Tätigkeit kannte er BMN in Lopik, die Beizerei der Gpi Group. Ein Kollege machte ihn aufmerksam: „Dort sitzt auch Gpi Tanks – der größte Tankbauer der Niederlande.“ Das weckte sein Interesse, und er bewarb sich zunächst als Projektmanager. Da es zu diesem Zeitpunkt keine Junior-Position gab, wurde ihm die Rolle des Sales Engineers angeboten – eine Entscheidung, die sich schnell als perfekte Passung herausstellte.
Was macht ein Sales Engineer bei Gpi?
Wenn ein (potenzieller) Kunde einen Edelstahlbehälter benötigt, stellt er eine Angebotsanfrage. Die Sales Engineers analysieren diese Anfrage und übernehmen die komplette Kalkulation für das Angebot. Jilles erklärt den Ablauf: „Wir analysieren zunächst die konkrete Kundenanforderung und prüfen die technischen Möglichkeiten. Auf Basis der Spezifikationen arbeiten wir mit unserem Tool TankDesign, mit dem wir einen Behälter konzeptionell auslegen können. Anschließend konkretisieren wir das Konzept und erstellen ein technisch fundiertes und wettbewerbsfähiges Angebot.“
Ein typischer Arbeitstag
Sein Tag beginnt früh: Um 6 Uhr steht Jilles auf und trinkt zunächst einen Kaffee mit seinem Vater am Küchentisch. Gegen 7:30 Uhr startet er bei Gpi den Laptop und beginnt mit der E-Mail-Bearbeitung. „Zu Wochenbeginn verschaffe ich mir einen Überblick über die Prioritäten und plane die anstehenden Angebote. Um ein Angebot auszuarbeiten, stehe ich im engen Austausch mit verschiedenen Fachabteilungen sowie mit Kunden und Lieferanten“, erklärt er.
Herausforderungen im Projektgeschäft
Da jede Anfrage eine maßgeschneiderte Lösung erfordert, bringt jedes Projekt eigene Herausforderungen mit sich. „Man muss sich in viele Details einarbeiten. Zahlreiche Abteilungen sind beteiligt, dazu kommen komplexe Bauvorschriften, Normen, Berechnungen und zahlreiche Varianten im Edelstahlbehälterbau. Es ist sehr hilfreich, dass wir einen eigenen technischen Berater haben und alle die gleiche Leidenschaft für Tankbau und kundenspezifische Lösungen teilen. Die Türen stehen immer offen – Wissen wird aktiv geteilt.“
Arbeiten bei Gpi
Besonders schätzt Jilles die Atmosphäre und die persönliche Verbundenheit im Unternehmen: „Im Sales-Team herrscht eine sehr gute Stimmung. Wir arbeiten hart, aber es wird auch viel gelacht. Der Zusammenhalt ist groß. Als meine Band ihren ersten Auftritt hatte, kamen acht Kollegen – sogar aus Deutschland. Wie großartig ist das bitte?“
Er ergänzt: „Bei Gpi spürt man einen starken Teamgeist. Die Menschen unterstützen sich gegenseitig. Unsere Organisation ist geprägt von einer Hands-on-Mentalität und kurzen Entscheidungswegen – das macht die Zusammenarbeit unkompliziert und effizient. Obwohl ich 64 Kilometer entfernt wohne, fühlt sich die Arbeit bei Gpi wie Arbeiten in der Nähe meines Zuhauses an.“
Entwicklung und Zukunft
Mit großer Motivation spricht Jilles über seine neue Rolle als Teamleiter Sales Engineering: „Unsere Abteilung wächst und professionalisiert sich weiter. Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Neben der Angebotsbearbeitung liegt mein Fokus künftig stärker auf der Optimierung von Prozessen und Arbeitsweisen.“ Dabei steht für ihn eines im Mittelpunkt:
„Es ist etwas Besonderes, wenn der Kunde merkt, dass wir wirklich mitdenken. Unser Ziel ist es, Kunden mit unseren Lösungen zu entlasten und gleichzeitig wettbewerbsfähig anzubieten. Wir suchen kontinuierlich nach Wegen, noch effizienter und besser zu werden. Genau darin liegt für mich die größte Motivation.“